„Weiter wie bisher“

In Ausbauoption 1 werden die derzeitigen Vorhaben in den Kommunen zeitnah umgesetzt. Auf den ausgewiesenen Windenergie-Konzentrationszonen werden neue Windenergieanlagen bis zum Jahr 2020 aufgebaut. Anschließend erfolgt kein weiterer Ausbau der Windenergie. Zu den 93 Bestandsanlagen im Jahr 2017 kommen bis zum Jahr 2020 in dieser Ausbauoption 19 weitere Anlagen hinzu. 3), die derzeit bereits geplant, genehmigt oder schon im Bau sind. Diese 19 modernen Anlagen erzielen nach Betreiberangaben in der Summe einen höheren Ertrag als die 93 Bestandsanlagen, da durch höhere und effizientere Anlagen mit größerer Nennleistung mehr Strom generiert werden kann.

 

Bei den Bestandsanlagen wird durch das render-Projekt angenommen, dass sie 25 Jahre laufen (d. h. fünf Jahre über die EEG-Förderung hinaus) und anschließend abgebaut werden, da es sich nicht länger rentiert, diese zu erhalten. Unter dieser Annahme bleiben im Jahr 2030 von 93 Bestandsanlagen noch 35 Stück bestehen. Nach Ausbauoption 1 können im Jahr 2030 insgesamt rund 14 Prozent des Stromverbrauchs (377 von 2.750 GWh) regenerativ durch Wind erzeugt werden. Bei Umsetzung dieser Ausbauoption werden im Jahr 2030 etwa 1,5 Prozent der Fläche der Städteregion Aachen für die Windenergie zur Verfügung gestellt.

render Regionaler Dialog Aachen

Stromgewinnung aus Windenergieanlagen

KommuneBestand 2017Zusätzlicher Bestand WEA 2020Summe WEA 2020Summe WEA 2030
StädteRegion9337219132110 °503 °54377
AnzahlErtrag (GWh)AnzahlErtrag (GWh)AnzahlErtrag (GWh)AnzahlErtrag (GWh)
Aachen16 7875122 °128 °12104
Alsdorf2 1000210210
Baesweiler101400101434
Eschweiler20136002013615130
Herzogenrath31200312312
Monschau15364261963538
Roetgen00000000
Simmerath164175122 °91 °852
Stolberg (Rhld.)31500315212
Würselen83014934415

Situation 2030 – „Weiter wie bisher“