GEMEINSAM ZUR ENERGIEREGION 2030

render Regionaler Dialog Energiewende Aachen

Regionaler Dialog Energiewende

Die Umsetzung der Energiewende – insbesondere der Ausbau von Erneuerbaren Energien – geht mit einer deutlichen Zunahme der Inanspruchnahme von Land und der Verschärfung von Landnutzungskonkurrenzen einher. So steht bspw. die Nahrungsmittelproduktion in Konkurrenz zur Energieerzeugung. Gleichzeitig steigt auch die Nachfrage nach neuer Fläche für den Wohnungsbau sowie für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe. Damit der weitere Ausbau der regenerativen Energieerzeugung in Deutschland gelingen kann, fordern Bürger, Unternehmen, Kommunen sowie Verbände in der Städteregion Aachen eine deutlich stärkere Beteiligung der genannten Akteure an der Energiewende. So kann u. a. ein Beitrag zum Abbau des angesprochenen Konkurrenzdrucks in den Nutzungsweisen geleistet werden. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  geförderte Projekt Regionaler Dialog Energiewende  (render) liefert mit dem Regionalen Energieplan Aachen 2030 (REPAC) Argumente und mögliche Anreize zur Umsetzung der Energiewende in der Städteregion Aachen und verfolgt das Ziel der Umsetzung des für die Region zukunftsweisenden Energieplans.

Der Regionale Energieplan Aachen 2030

  • Greift das Selbstverständnis der Städteregion Aachen und der Bürgerschaft als innovative Region auf. Die Städteregion Aachen verfügt mit ihren Hochschulen und weiteren Akteuren vor Ort über hervorragende Forschungseinrichtungen. Diese können im Bereich der Weiterentwicklung von Erneuerbare-Energien-Technologien, der Netze, der Speichertechnologien und bei der Elektromobilität einige Erfolge aufweisen.
  • Berücksichtigt die Vielfalt der Region mit ihren historischen Wurzeln, der internationalen Tragweite, den dazugehörigen Städten und Gemeinden, industriellen Strukturen und Traditionen sowie ihren ländlichen Teilräumen mit einem hohen Wohn- und Erholungswert.
  • Gibt drei Ausbauoptionen für die Erneuerbare- Energien-Technologien Windenergie, Dachflächen-Photovoltaik und Freiflächen-Photovoltaik vor, die im regionalen Dialog herausgearbeitet worden sind. Die Veranschaulichung der Ausbauoptionen in der Städteregion Aachen erfolgt räumlich mittels des von render entwickelten geographischen Informationssystems enerGIS. Zusätzlich werden die möglichen Ausbauvarianten auch bilanziell u. a. hinsichtlich der Beiträge zur Stromerzeugung, der Zielerreichung oder auch der regionalen Wertschöpfung analysiert.
  • Verknüpft das Thema der Energieerzeugung mit anderen relevanten Themen des Energiesystems in der Region wie der Energieeffizienz, Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), dem energetisch zukunftsweisenden Stadtquartier Richtericher Dell, mit Energiegenossenschaften als Möglichkeit der finanziellen Beteiligung für die Bürgerschaft sowie der regionalen Wertschöpfung.

Die Partner

Fiw
Stadt Aachen
StädteRegion Aachen
IPW RWTH Aachen
gaiac
BET
EWV
RISP
Stawag

Das Förderprogramm

Mit dem Förderschwerpunkt „Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement“ verfolgt das BMBF einen neuen Ansatz, um Nachhaltigkeitsinnovationen den Weg in die fachliche Praxis zu ebnen: Wissenschafts-Praxis-Teams arbeiten von Beginn an gleichberechtigt zusammen. Beide Gruppen können sich im Bereich Innovationsforschung und Innovationsmanagement qualifizieren. Neben Forschungseinrichtungen sind Kommunen, Stadtwerke und Regionalplaner ebenso wie Landwirte, Energieerzeuger, Energieagenturen und Ingenieurbüros in den Wissenschafts-Praxis-Teams vertreten.

 

Alle Innovationsgruppen haben das Ziel, regionale Wertschöpfungsnetze zu knüpfen, die sparsam und nachhaltig mit den verfügbaren Flächen umgehen und zu einer integrierten Stadt-Land-Entwicklung beitragen.

 

Weitere Informationen: https://innovationsgruppen-landmanagement.de/de/