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Energiemix Ausbauoptionen

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„Weiter wie bisher“ schreibt den Trend des Ausbaus der Erneuerbaren-Energie-Technologien in den vergangenen drei Jahren bis zum Jahr 2030 jeweils linear (Photovoltaik) bzw. ohne weitere Ausbauplanungen (Wind) fort und kann als konservativer Trend betrachtet werden.
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„Wir strengen uns an“ beinhaltet für jede Erneuerbare-Energie-Technologie eine moderate Dynamisierung der Ausbauoption 1 und beinhaltet einen Ausbau der Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik sowie einen stärkeren Ausbau der Dach-Photovoltaik. Option 2 beschreibt somit einen ambitionierten Ausbauansatz.

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„Wir erreichen das Ziel“ erfordert für den Ausbau jeder der drei Technologien stark vereinte Kräfte und Willen, sowohl auf politische und kommunaler Ebene als auch seitens der Bürgerschaft sowie der Wirtschaft. Der deutliche Ausbau der Windenergie, der Dach-Photovoltaik und der Freiflächen-Photovoltaik mit dem Bestreben das 75-Prozent-Ziel zu erreichen, ist als sehr ambitionierter Weg zu betrachten.
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WIND

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DACH-PV

DACH-PV

FF-PV

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Ausbauoptionen erneuerbarer Energien in der Städteregion Aachen

Die Ausbauoptionen für Windkraft

render Regionaler Dialog Energiewende Aachen

Es gibt keinen Königsweg dafür, wie die Städteregion Aachen ihr Ziel umsetzen und 75 Prozent des Stromverbrauchs im Jahr 2030 aus erneuerbaren Energien beziehen kann. Die Zielerreichung kann sich nur aus einem Energiemix ergeben, in dem jede einzelne Erneuerbare-Energien-Technologie ihren Beitrag leistet.

AUSBAUOPTION 1

In Ausbauoption 1 werden die derzeitigen Vorhaben in den Kommunen zeitnah umgesetzt. Auf den ausgewiesenen Windenergie Konzentrationszonen werden neue Windenergieanlagen bis zum Jahr 2020 aufgebaut.

AUSBAUOPTION 2

Ausbauoption 2 ergänzt Ausbauoption 1 um weitere Potenzialflächen für Windenergie, die sich aus einer Flächenanalyse mittels des render-enerGIS ergaben. Damit wurden Windpotenzialflächen für alle zehn Kommunen der Städteregion berechnet.

AUSBAUOPTION 3

Mit Ausbauoption 3 werden zusätzliche Flächen für die Windenergieerzeugung bereitgestellt. Die inhaltliche Ausrichtung beruht auf der repräsentativen Bevölkerungsbefragung und der Expertenbefragung aus dem Jahr 2017.

Die Ausbauoptionen für Dachflächen – Photovoltaik

render Regionaler Dialog Energiewende Aachen

Es gibt keinen Königsweg dafür, wie die Städteregion Aachen ihr Ziel umsetzen und 75 Prozent des Stromverbrauchs im Jahr 2030 aus erneuerbaren Energien beziehen kann. Die Zielerreichung kann sich nur aus einem Energiemix ergeben, in dem jede einzelne Erneuerbare-Energien-Technologie ihren Beitrag leistet.

AUSBAUOPTION 1

Für Ausbauoption 1 wurde ein zukünftiger jährlicher Ausbaupfad unterstellt, der dem mittleren historischen Zubau von Dachflächen-Photovoltaik in der StädteRegion Aachen von Anfang 2015 bis Mitte 2017 entspricht.

AUSBAUOPTION 2

Ausbauoption 2 unterstellt einen Zubau von Dachflächen-Photovoltaik gemäß dem durchschnittlichen Leistungszubau an Dachanlagen in den historisch höchsten Zubaujahren 2009 bis 2012.

AUSBAUOPTION 3

Für Ausbauoption 3 wurde ein um 50 Prozent erhöhter jährlicher Leistungszubau gegenüber Ausbauoption 2 unterstellt. Mit Ausbauoption 3 kann 11 Prozent des Stromverbrauchs im Jahr 2030 entsprochen werden.

Die Ausbauoptionen für Freiflächen – Photovoltaik

render Regionaler Dialog Energiewende Aachen

Es gibt keinen Königsweg dafür, wie die Städteregion Aachen ihr Ziel umsetzen und 75 Prozent des Stromverbrauchs im Jahr 2030 aus erneuerbaren Energien beziehen kann. Die Zielerreichung kann sich nur aus einem Energiemix ergeben, in dem jede einzelne Erneuerbare-Energien-Technologie ihren Beitrag leistet.

AUSBAUOPTION 1

Am Ende des Ausgangsjahrs 2017 gab es in der Städteregion Aachen sechs Anlagen, die insgesamt über eine installierte Leistung von ca. 22 MWp verfügten. Unter Annahme von 980 Vbh ergibt sich daraus ein jährlicher Stromertrag von ca. 21 GWh.

AUSBAUOPTION 2

In Ausbauoption 2 werden zusätzlich zum Bestand diejenigen Flächen mit Anlagen versehen, die aufgrund der Ausführungen im geltenden Regionalplan der Bezirksregierung Köln für Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen in Frage kommen können.

AUSBAUOPTION 3

Nachdem auch im Bereich Freiflächen-Photovoltaik in Ausbauoption 2 ein möglicher Weg aufgezeigt wurde, der gewisse Anstrengungen bei der Realisierung mit sich bringen würde, geht Ausbauoption 3 noch einen Schritt weiter.

Der Beitrag Erneuerbarer Energien zur regionalen Wertschöpfung ist im Projekt render im Rahmen einer Studie umfassend untersucht worden. Zur Bestimmung der regionalen Wertschöpfung wurde ein eigenes Tool erstellt. Neben Anlagenbetreibern und Verpächtern von geeigneten Flächen können vor allem kleine und mittelständische Planungs-, und Handwerksunternehmen vom Ausbau Erneuerbarer Energien profitieren, wobei die Technologien Photovoltaik und Wind im Fokus der Betrachtung stehen. Im Bereich der regionalwirtschaftlichen Wirkungen zeigt sich dabei – je nach Ausbaupfad – eine potenzielle Wertschöpfung und Beschäftigung von rund 80 Mio. € bis hin zu rund 890 Mio. € sowie von rund 510 bis 2.560 Arbeitsplätzen in Personenjahren 11.